Ernährungsumstellung zeigt Erfolge

Am Montag stand ein Gespräch mit meinem Chef an. Und das war richtig gut. Wie in einem Blog zuvor erwähnt, wird mir seitens des Arbeitgebers sehr viel Mitgefühl und Verständnis entgegengebracht.

Ich hatte mich dann auch entschieden, meine Diagnose mitzuteilen. Ich will ganz offen damit umgehen. Vor allem, um Spekulationen und Gerüchten vorzubeugen. Ich wurde schon per Whatsapp gefragt, ob ich eine Lungenentzündung habe. Ein anderer Kollege spekulierte auf Diabetes.

Mein Vorgesetzter hat es dann auch meinem Chefredakteur mitgeteilt. Dieser hat mir später eine E-Mail geschrieben und mir darin Mut gemacht. Ich könne jederzeit auf ihn zukommen, wenn ich etwas brauche. Und er will mich unbedingt wieder an Bord haben. Das ist gut zu wissen.

A Pseudonym is needed

Doch noch etwas anderes lag mir auf dem Herzen. Ich möchte bezüglich des Themas Brustkrebs Artikel schreiben – unter einem Pseudonym. Natürlich will ich, dass das auch gelesen wird und brauche daher entsprechende Reichweite. Kein Problem meinte mein Chef. Er weiß, wie gerne ich schreibe und wie mich das glücklich macht.

Leider spielte das Schreiben in meinem Arbeitsalltag im letzten halben Jahr nur eine Nebenrolle. Stattdessen hieß es: Videos produzieren, Agenturtexte anlegen, Autorentexte abnehmen, Nachrichten selektieren. Ich mache das alles super gern. Nur das Verhältnis stimmt leider nicht immer. Irgendwas geht immer unter. Bei mir war es das Schreiben.

Also, ich brauche ein gutes Pseudonym. Ich habe zwar schon eins, aber ehrlich gesagt, ist das ziemlich lahm. Normalerweise fallen mir die guten Sachen beim Joggen ein, aber das ist noch für ein paar Tage auf meiner Verbotsliste – wegen des Ports. Wer also Ideen für einen Namen hat, immer her damit.

Einen BH ohne Bügel

Gestern war noch eine kleine Port-Kontrolle angesagt. Diesmal lief alles glatt. Kein neues Spritzen und Aufschneiden. Danach war ich noch ne kleine Runde shoppen im Triumph-Outlet. Schnäppchenjägerinnen aufgepasst: BHs gibt’s dort schon ab 5 Euro.

Warum erzähle ich Euch das? Weil Pikria meinte, es sei besser, einen ohne Bügel (also Metall) zu tragen. Also habe ich darüber recherchiert und einleuchtende Argumente gefunden.

Vor allem eins: Die super ausgefeilten Teile stützen die Brust zu sehr und daher wird sie schlapp. Das hat eine Langzeitstudie des Forschers Professor Jean-Denis Rouillon ergeben. In einem Interview mit „Welt Online“ sagte er: „Bei fast allen Frauen haben wir festgestellt, dass die Brüste ohne BH nicht erschlaffen. Im Gegenteil: Das Muskelgewebe straffte sich und wurde fester, die Trägerinnen hatten keine Rückenschmerzen mehr und bekamen besser Luft, und teilweise hob sich der Busen sogar an. Sonst übernimmt ja der BH diese Aufgabe.“

Seine Studie bezieht sich auf das Tragen eine Büstenhalters generell und hauptsächlich auf Körbchengrößen B und C. Das ließ mich zu der Frage kommen, was ich unterwegs und in der Klinik tragen soll. Also erinnerte ich mich an Pikrias Rat und suchte nach einem ohne diese ganzen ausgetüftelten Stützfunktionen. Und habe einen gefunden. Nicht besonders sexy, aber dieses Kriterium muss er nicht erfüllen. Dafür ist er bequem und genau das, was ich gesucht hatte.

Außerdem werde ich Sportunterhemden tragen. Ich habe zwei davon und die sind genauso gut. Nichts drückt oder wird zu sehr gestützt.

Auf Anti-Krebs-Ernährung umgestellt

Ach, und meine Ernährungsumstellung läuft fantastisch. Ihr erinnert Euch? Gemüse, Gemüse, Gemüse. 80 Prozent basisch.

Ich habe das mit dem basisch ein wenig abgewandelt, da ich auf wertvolle Nährstoffe aus Nüssen etwa nicht verzichten will. Die sind jetzt gerade sehr wichtig. Allerdings habe ich den Gemüseanteil sehr hoch gehalten. Und auch viel Fisch und Naturjoghurt und Buttermilch auf meine Liste der gesunden Lebensmittel gesetzt.

Ich halte durch diese Ernährung meinen Glukose-Spiegel konstant. Das messe ich mit meinem Sensor, der an meinem Arm angebracht ist. In der Anti-Krebs-Ernährung wird empfohlen, den Glukosewert relativ konstant zu halten, große Schwankungen vor allem nach oben zu vermeiden.

Einen Zusammenhang zwischen Zucker und Krebs hat der Forscher Dr. Johannes F. Coy konstatiert. In seinem Buch „Die neue Anti-Krebs-Ernährung“ beschreibt er, wie sich ein hoher Zuckerkonsum auf das Wachstum der Krebszellen auswirkt.

„Eine kohlehydratreiche Kost bietet die Grundlage dafür, dass Tumorzellen ihren Stoffwechsel von Verbrennung auf Vergärung umschalten“, schreibt Coy. Dies sei der kritische Punkt bei der Krebsentstehung.

Coy beschreibt in seinem Buch, wie Krebszellen verstoffwechseln. Er behauptet, dass Glukose eben auch deren Schwachstelle seien. „Nur wenn Krebszellen ständig und ausreichend Glukose erhalten, können sie ausreichend Milchsäure bilden, um das umgebende gesunde Gewebe zu zerstören.“

Seine gesamten Ausführungen zu dem Thema sind absolut verständlich und scheinen einleuchtend. Wie jede Studie oder These kann sicher auch Coys Werk infrage gestellt werden. Allerdings ist an seinen Empfehlungen für eine gesunde Ernährung absolut nichts auszusetzen. Viele Lebensmittel, die er empfiehlt, stehen ohnehin auf meinem Ernährungsplan. Diejenigen, die er ausschließt, habe ich bereits verbannt.

Die Umstellung meiner Ernährung hat sogar noch einen positiven Nebeneffekt: Ich habe in 3,5 Wochen 5 Kilo abgenommen und fühle mich einfach top fit. An den ersten Tagen war das nicht so, da sich der Körper erst darauf einstellen musste.

Zusätzlich laufe ich am Tag mindestens 10.000 Schritte. Meist sind es um die 15.000. Das Gute daran: Ich kann dann auch mal etwas essen wie eine Kugel Eis, was eigentlich den Glukosewert in die Höhe schnellen lässt. Denn durch die Bewegung scheint der Zucker gleich verwertet zu werden. Zumindest bleiben meine Werte immer im gleichen Level – nie mehr als 150 dz/ml. Das ist fantastisch.

Das kann ich jedem nur empfehlen.

 

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