Time to change – mein neues Gesundheitsprogramm

Nie wieder Krebs. Nie wieder Schmerzen. Nur noch gesund. Das ist mein Motto. Dafür habe ich mir ein eigenes Anti-Krebs-Programm erarbeitet, das ab sofort mein Leben bestimmt. Und es macht sehr viel Spaß.

Ran an den Speck!

Mühsam kämpfe ich mich zurück an mein altes Fitnesslevel aus Chemo-Tagen. Ja, ich war fit während der Therapie. Ich war viel Joggen/Walken, Wandern, Fahrradfahren. Das alles half mir, die Nebenwirkungen der Chemo abzufedern. Doch dann kamen OP und Bestrahlung – und das hieß lange kein Sport. Zudem setzte mir insbesondere die Strahlentherapie heftig zu.

Mein Körper baute schnell ab. Permanente Müdigkeit, Muskelschmerzen, Rückenprobleme waren/ sind seitdem an der Tagesordnung. Erst seit der AHB (Anschlussheilbehandlung) konnte dem etwas Vernünftiges entgegengesetzt werden. Krankensport.

In kleinen Schritten geht es seit Mitte März ran an den Speck. Und jetzt habe ich mir endlich mein ganz eigenes Sportprogramm aufgestellt.

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Warum? Weil Studien zufolge das Rezidiv-Risiko um bis zu 30 Prozent gesenkt werden kann. Und es macht mir Spaß. Ich merke, wie die Kraft Tag für Tag etwas mehr zurückkommt. Und ich will diese leidigen Nebenwirkungen der Therapien loswerden. Insbesondere meine Rückenschmerzen.

Wieder ketogen

Zusätzlich habe ich mir einen Ernährungsplan erstellt. Auch das hat besondere Gründe. Meine Ärzte gaben mir ganz viele Tipps. Unter anderem welche Lebensmittel nachgewiesen gegen Krebs helfen. Außerdem sollen Krebspatienten auf bestimmte Nährstoffe achten. All das aber ergibt einen Berg voll mit Empfehlungen, die sich im Alltag gar nicht so leicht umsetzen lassen. Also habe ich angefangen, wieder Rezepte zu entwickeln. Das macht es am Ende einfacher. Ich erstelle nun jede Woche meinen Ernährungsplan: für jeden einzelnen Tag Frühstück, Mittag und Abendessen.

Ich esse alle vier Stunden. Dazwischen nichts. Das soll meinen Stoffwechsel in Schwung bringen und endlich den lästigen Speck den Garaus machen. Bei mir haben sich nämlich hartnäckige Chemopfunde angesetzt. Es sind nur sechs. Und die sitzen am Bauch. Alle die eine Chemo durchhaben kennen ihn: den Chemobauch. Grrrrr.

Warum alle vier Stunden? Weil es im Rhythmus des Stoffwechsels ist. Eine ganz ausgeglichene Energiezufuhr über den Tag sorgt letztendlich für ein optimales Stoffwechselniveau. Mein derzeitiger Stoffwechsel ist noch im Keller – nach all den Therapien kein Wunder. Ich sehe das an meinen Werten. Der Grundumsatz liegt weit unter dem, wo er sein soll. Also unter 1700 kcal (Körpergewicht x 1 x 24; Frau). Meiner liegt zwischen 1400 und 1600. Das heißt, mein Stoffwechsel ist derzeit mit dem Motor eines Opels vergleichbar. Aber ich will wieder ein Ferrari sein.

Die Auto-Metapher liebe ich. Sie stammt von Prof. Dr. Ingo Froböse, mit dem ich so manch interessanten Artikel zum Thema Abnehmen, sinnlose Diäten und Fitness geschrieben habe. Er hat auch die Anti-Jojo-Formel (Körpergewicht x 1 x 24; Frau) entwickelt.

Wer mehr über Essen im Stoffwechsel-Rhytmus erfahren will, den empfehle ich das Buch „Das Anti-Jojo-Prinzip“.

Zurück zum Plan. Ich esse wieder überwiegend ketogen. Das heißt 80 Prozent Obst, Gemüse, Fleisch und Milchprodukte und 20 Prozent Kohlehydrate in Form von Getreide (Vollkorn, kein Weizen) aber nur am Morgen.

Bei Milchprodukten greife ich momentan zu laktosefreiem Käse, Milch und Co. Ich habe festgestellt, dass ich Milchzucker offenbar nicht so gut vertrage. Ohne geht es mir wesentlich besser. Ähnlich ist es mit Weißmehlprodukten. Ich habe gelesen, dass eine Chemotherapie zu Unverträglichkeiten führen kann. Ein Test soll das bald klären. Bis dahin streiche ich diese Lebensmittel vom Plan.

Das Programm

Ist-Zustand

  • Rückenschmerzen
  • Muskelschmerzen
  • Müdigkeit
  • 3 Kilo zu viel
  • Wassereinlagerungen
  • Blutwerte leicht unter Normalwerten

 

Sportprogramm

  • 3 mal wöchentlich Walken/ Joggen für 45 Minuten
  • 3 mal wöchentlich ein spezielles Workout zur gezielten Muskelstärkung
  • 1 mal wöchentlich Qigong

Ernährungsprogramm

  • 80 Prozent ketogen
  • 3 mal am Tag essen
  • spezielle Rezepte für jeden Tag (siehe Rezepte)
  • 1 MSM-Tablette für Gelenke täglich
  • 1 Kurkuma-Tablette mit Pfeffer gegen Krebszellen täglich
  • 1 VitaminD-Tablette 20.000 wöchentlich
  • Floradix
  • Salbeitee
  • Brennesseltee
  • empfohlene Lebensmittel für den Tag: Kokosöl nativ, Leinöl, Leinsamen, Granatapfelsaft, Beeren, Haferflocken, Kurkuma mit Pfeffer, Knoblauch, Sanddorn, Zwiebeln u.v.m.

Zusätzlich

  • Misteltherapie gegen Krebs drei mal wöchentlich
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3 Gedanken zu “Time to change – mein neues Gesundheitsprogramm

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