Gehirnmetastasen: Mögliches Ziel für die Behandlung bei metastasiertem Brustkrebs gefunden

Streut Brustkrebs ins Gehirn, sind die Prognosen niederschmetternd. Denn Medikamente gegen die Ableger des Primärtumors bleiben meist wirkungslos. Eine neue Studie fand nun heraus, weshalb Therapien bei einer bestimmten Brustkrebsart nicht helfen. Das lässt für die Zukunft hoffen.

Schädigt die Chemo das Gehirn?

Viele Brustkrebspatientinnen, die eine Chemotherapie erhalten, klagen über kognitive Beeinträchtigungen: Wortfindungstörungen, Erinnerungslücken, schlechte Reaktionsfähigkeiten. Bisher vermuteten Mediziner, dass die Zytostatika für das sogenannte Chemobrain verantwortlich sind. Münchner Forscher legen einen anderen Verdacht nahe.